Was wäre, wenn das alle machen würden?

In die Ferne zu fliegen, kann sich ein Großteil der Weltbevölkerung nicht leisten.
Teste was passiert, wenn es plötzlich anders wäre.

Gib hier die Entfernung zu deinem Reiseziel ein (Luftlinie, einfache Strecke):
km
Auch wenn es wohl unmöglich ist, dass 7 Milliarden Menschen die angegebene Flugstrecke zurücklegen - dieses hypothetische Szenario veranschaulicht sehr gut, wie egoistisch Reisen sein kann. Nur weil vermutlich 90% der Weltbevölkerung noch nie ein Flugzeug von innen gesehen hat, ist das Fliegen für alle anderen ölologisch noch vertretbar. Oder vielleicht doch nicht...?
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1 Die CO2-Emission ergibt sich aus dem Produkt der geflogenen Kilometer (Hin- und Rückreise), der Anzahl der Menschen auf der Erde und der pro Kopf-und-Kilometer-Emission bei einer durchschnittlichen Flugreise. Die Zahl der Weltbevölkerung wird mit 7,24 Milliarden geschätzt. Für die Emission pro Kopf und Kilometer werden 270g CO2 angenommen. Die tatsächliche Emission kann, abhängig von Flugzeugtyp oder Flugklasse, abweichend sein. Insbesondere müsste noch der nicht-lineare Zusammenhang zwischen Distanz und Kraftstoffverbrauch berücksichtigt werden (Start und Landung sind verbrauchsintensiver; ebenso Langstreckenflüge).

2 Die weltweite Gesamtemission an CO2 liegt laut IPCC bei 38Gt (Jahr 2004).

3 Das CO2-Budget, das der Weltgemeinschaft zur Verfügung steht, um das 2°C Klimaziel einzuhalten, lässt sich nicht mit Sicherheit bestimmen. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen gibt an, dass bei Emissionen von 750 Mrd. t, über den Zeitraum 2010-2050, eine maximale globale Erwärmung von 2°C über dem vorindustriellen Niveau mit einer Wahrscheinlichkeit von 67% eingehalten werden kann. Das jährliche Budget läge demnach bei 21,75 Mrd. t.

4 Man kann jeden Schadstoff, der bei einer Flugreise ausgestoßen wird, in die Menge CO2 umrechnen, die dieselbe Klimawirkung hätte. Daraus ergibt sich der RFI-Faktor (Radiative Forcing Index), der bei ungefähr 3 liegt. Eine Flugreise ist also etwa 3 mal so schädlich für das Weltklima, wie durch den reinen CO2-Ausstoß zu erwarten gewesen wäre.

5 Durch Wälder und Ozeane können jährlich etwa 4,6Gt CO2 aus der Atmosphäre aufgenommen werden (Kohlenstoffsenken). Dabei handelt es sich um beobachtete Werte der letzten Jahre. Die errechnete Regenerationszeit, infolge des Flugverhaltens, ist also lediglich als Schätzung zu verstehen, basierend auf der Annahme, dass die Aufnahmerate von CO2 konstant ist.