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Die schönsten Orte zum Tauchen – Teil 6: Philippinen

Cephea jellyfish (Mactan Cebu, Philippines) von TANAKA Juuyoh (田中十洋) CC BY 2.0

Bei den Philippinen handelt es sich um eine Ansammlung an 7.170 Inseln im Pazifischen Ozean, die einen Archipel in Südostasien formen. Der Inselstaat in der Nähe von Indonesien und Malaysia ist bei Touristen aufgrund des tropischen Klimas und der faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt beliebt. Taucher haben die Chance, sich in der Nähe zahlreicher Inseln auszutoben und die artenreiche Unterwasserwelt zu erkunden, zu der 34.000 km2 Rifffläche gehören. Das Inselparadies zeichnet sich durch einige Schutzgebiete (marine sanctuaries) und ganzjährige Wassertemperaturen von um die 28° C aus. Die Bevölkerung, die sich i.d.R. auf Englisch verständigen kann, wird von Europäern als sehr gastfreundlich empfunden.

Die ganze Artikelserie:

Teil 1: Tauchen auf Ko Tao
Teil 2: Tauchen auf Teneriffa
Teil 3: Tauchen auf den Similan Inseln
Teil 4: Tauchen in Kenia
Teil 5: Tauchen auf Bali
Teil 6: Tauchen auf den Philippinen
Teil 7: Tauchen auf Madeira

Beliebte Tauchgebiete

Es stehen diverse Tauchspots zur Auswahl, wenn man auf den Philippinen tauchen möchte. Man sollte vor der Anreise wissen, dass sich der Archipel grob in vier Regionen einteilt, bei denen teilweise auch die Bedingungen variieren.

Die zentrale Inselgruppe der Philippinen sind die Visayas, die sich über Cebu anfliegen lassen. Im Norden des Staates ist die Region Luzon gelegen, wo sich auch der größte Flughafen in der Hauptstadt Manila befindet. Viele Urlauber wählen dieses Gebiet als Startpunkt, um zu anderen Inseln bzw. zum gewünschten Tauchrevier zu gelangen. Im westlichen Teil des Archipels findet man Palawan und im östlichen Teil Mindanao. Beide Regionen sind touristisch zwar erschlossen, für Taucher aber eher ein trendiger Geheimtipp.

Zu den beliebten Gebieten für erlebnisreiche Tauchsafaris gehört die Insel Bohol (Visayas). Im Südwesten von Panglao und in der Nähe von Balicasag gelegen lockt das Revier zahlreiche Taucher an. Der Tauchspot steht für Abwechslung dank Steilwänden mit Weich- und Hartkorallen sowie riesigen Schwärmen von Stachelmakrelen. Die Insel Mindoro (Luzon) bietet sowohl ruhige, beinahe unberührte Plätze an der Westküste als auch Touristenhochburgen im Norden, um nach Herzenslust zu tauchen. Wer um Cebu (Visayas) tauchen will, findet ebenfalls zahlreiche Attraktionen. Verschiedenartige Tauchreviere warten darauf, entdeckt zu werden. Die Chancen sind – besonders in den Wintermonaten – groß, hier Mantas, Walhaie und Haie, beispielswese Fuchshaie am „Shark Point“, beobachten zu können. Makrospots, Höhlen und Wracks sind dort ebenfalls vorzufinden. Ebenfalls lohnenswert ist das Wrack-Tauchen in der Coron Bay (Busuanga). Wem die mehr als zehn betauchbaren Schiffwracks aus dem 2. Weltkrieg nicht ausreichen, der kann auf Coron im Binnensee Barracuda Lake tauchen.

Die Philippinen begeistern übrigens nicht nur mit großen Fischen wie den Haien, sondern auch mit exotischen Meeresbewohnern wie Mandarinfischen und Seepferdchen. Man sollte dabei die Tauchregion Mindanao mit Spots wie Davao und Dakak nicht vergessen.

Allgemeine Reisetipps und Checkliste für den Tauchurlaub

  • Wann ist die beste Reisezeit? Die Luft- und Wassertemperaturen sowie Wetterphänomene wie Taifune oder Regenzeit beeinflussen die Tauchbedingungen.
  • Wie sicher sind das Land (siehe Auswärtiges Amt) und das dortige Tauchen?
    Sind Tauchschulen vor Ort vorhanden und wie sieht es mit der Infrastruktur und den Transportmöglichkeiten aus?
  • Beim Packen die folgenden Gegenstände keinesfalls vergessen:
    • Foto- und Videoausrüstung
    • Tauchanzug und Ausrüstung (vollständig und überprüft)
    • Kartenmaterial
    • Notfalltelefonnummern
    • Tauchtabelle und Logbuch

Soll der Tauchurlaub auf den Philippinen unvergesslich werden und verfügt man über genügend Zeit, ist das Islandhopping empfehlenswert. Dafür bucht man am besten eine organisierte Rundreise mit Aufenthalt in verschiedenen Resorts. Und keine Hektik: Pro Tauchrevier und Insel ist mindestens ein Tag einzuplanen!

Quellen:

Scuba Native
Tauchsportservice Potsdam