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Die schönsten Orte zum Tauchen – Teil 4: Kenia

itsme_laura CC BY-ND 2.0

Der ostafrikanische Staat Kenia steht wohl nur bei wenigen tauchbegeisterten Menschen weit oben auf der Liste der Top Tauch-Destinationen. Da Afrika und insbesondere Subsahara-Afrika (auch Schwarzafrika genannt) immer wieder aufgrund Unruhen und Bürgerkriegen in den Medien erscheint, haben viele Reisende Sicherheitsbedenken. Dabei wird nur selten zwischen den einzelnen Ländern des großen Kontinents Afrika unterschieden. So stehen dann einzelne Staaten, wie zum Beispiel Kenia, zu Unrecht im schlechten Licht dar. Dabei hat das Land viele wunderschöne Dinge für Urlauber zu bieten, die von atemberaubender Natur und einzigartigen Tieren auf dem Land vor allem auch bis in die Unterwasserwelt reichen.

Die ganze Artikelserie:

Teil 1: Tauchen auf Ko Tao
Teil 2: Tauchen auf Teneriffa
Teil 3: Tauchen auf den Similan Inseln
Teil 4: Tauchen in Kenia
Teil 5: Tauchen auf Bali
Teil 6: Tauchen auf den Philippinen
Teil 7: Tauchen auf Madeira

Gründe für einen Tauchurlaub in Kenia

Da sowohl Swahili als auch Englisch die offiziellen Amtssprachen von Kenia sind, ist die Kommunikation und Verständigung für europäische Reisende erleichtert. Das Land grenzt an den indischen Ozean, der gute Tauchbedingungen bereitstellt. Kenia kann sich auch mit einem ausgedehnten Korallenriff rühmen. Taucher, die sich naturgemäß meist an der Küste aufhalten, können ganzjährig Temperaturen zwischen 22 °C und 32 °C genießen. Nach einem Tauchgang muss daher niemand unter drückender Hitze leiden. Insbesondere an der Küste hat sich der Massentourismus bereits niedergelassen, sodass Reisende wenig Bedenken bezüglich Sicherheit und Infrastruktur haben müssen. Aufgrund niedriger Löhne und dem Wunsch der Einheimischen, etwas Trinkgeld zu bekommen und den Job zu behalten, ist der Service in kenianischen Hotels und Tauchbasen erstklassig.

Anreise und Unterkunft

Der Flug nach Nairobi dauert je nach Anzahl der Zwischenstopps von Deutschland aus zwischen 9 und 12 Stunden. Im Vergleich zu ähnlichen Langstreckenflügen in andere Länder sind die Tickets relativ günstig. Bei der Übernachtung hat man 2 Möglichkeiten, je nachdem wie oft man tauchen möchte. Unser Tipp zum sparen: Für Fernreiseziele wie Kenia lassen sich günstige Hotels bei worldhotels.com buchen. Die Tauchstunden bzw. -kurse reserviert man dann am besten separat. Und die Alternative für Urlauber, die jeden Tag tauchen möchten: In diesem Fall ist es sinnvoll, direkt in der Tauchbasis der Wahl zu übernachten. Wie immer beim Tauchen im nicht-europäischen Ausland gilt auch in Kenia, dass Reisende sich vorab über die einzelnen Tauchbasen und deren Sicherheitsbedingungen und die Größe der Tauchgruppe informieren sollten. Auch in Kenia gibt es vorbildliche Anbieter in diesem Bereich.

Tauchbedingungen

Die beliebtesten Tauchgänge führen in den Pemba Channel. Diese beginnen zumeist am Diani Beach bei Mombasa. Zwei Highlights sind dabei Shimoni und der Kisite Marinepark. Neben vielen kleinen Fischen und bezaubernden Korallen haben Taucher hier auch eine realistische Chance, Walhaie oder Mantas zu sehen. Auch Rochen, Rifffische und Schildkröten sind recht häufig und in großer Zahl zu sehen. Letztere findet man vor allem an der Küste von Watamu, 120 km nördlich von Mombasa. Die Sicht beträgt je nach Jahreszeit und Tauchgebiet zwischen 10m und 25m, wobei sie im Juli und August am schlechtesten ist. Insgesamt gibt es fast 30 Tauchplätze an der kenianischen Küste, was einen Tauchurlaub auch aufgrund der Abwechslung sehr reizvoll macht. Neben dem Riff gibt es Wracks und Höhlen zu bestaunen, sodass auch fortgeschrittene Taucher keine Langeweile verspüren werden.