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Strandurlaub mit Kindern

Boudewijn Berends CC BY 2.0

Strandurlaub – Wasser, Sonne und ein Sandkasten für große und kleine Kinder, wie er größer und schöner nicht sein könnte. Das sind die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Familienurlaub. Allerdings sollten einige Regeln beachtet werden, ganz besonders wenn es sich um kleine Kinder handelt, ansonsten kann die vermeintliche Idylle schnell zum Desaster werden.

Do´s und Dont´s für einen Strandurlaub mit Baby oder Kleinkind

Sonne ist schön, sie wärmt und gibt ein positives Lebensgefühl. Sie kann aber auch gefährlich verbrennen und besonders die zarte Haut eines Kleinkindes oder Babys ist dafür sehr anfällig. Oberstes Gebot ist adäquate Kleidung, am besten mit integrierten UV-Schutz. Ein Sonnenhut und auch die Sonnenbrille, sind schon für ein Kleinkind wichtig. Darüber hinaus müssen alle Hautpartien, die nicht bedeckt sind, regelmäßig und nicht zu sparsam eingecremt werden. Ein Baby gehört hingegen gar nicht in die Sonne. Der Kinderwagen mit Baby sollte einen Sonnenschutz haben und in der heißesten Mittagszeit sollte zusätzlich ein schattiges Plätzchen aufgesucht werden. Auch eine ausreichende Menge an Getränken darf nicht fehlen. Wasser, sowie alle zucker- und koffeinfreien Getränke eignen sich am besten als Flüssigkeitslieferant und sollten an heißen Tagen immer dabei sein.

An welchem Strand sind Kinder sicher?

Badestellen, die sich für einen Strandurlaub mit Kindern eignen, gibt es viele. Am besten ist ein flach abfallender Sandstrand, wenig Wellengang und auf keinen Fall sollte auf felsigem Untergrund gespielt werden. Wo gesurft wird, ist in der Regel auch starker Wellengang. Diese Strände sind daher nicht für Kinder geeignet. Sehr schöne, flache Strände gibt es beispielsweise in der Region Chalkidiki. Überhaupt ist in Griechenland eine recht kindgerechte Infrastruktur vorhanden, auf den Inseln sowie auf dem Festland. Kroatien eignet sich für einen Strandurlaub mit Kindern eher weniger, da es hier überwiegend Kiesstrände gibt – kein geeigneter Ort um Sandburgen zu bauen. In der Regel ist an der Atlantikküste in Frankreich, Italien oder Portugal der Wellengang etwas stärker als am Mittelmeerraum. Wer einen Strandurlaub mit Kleinkind plant, sollte also versuchen, vor der offenen See geschützte Buchten im Mittelmeer ausfindig zu machen. Aber auch an den norddeutschen Küsten gibt es einige schöne kindgerechte Strände.

Ein Kleinkind am Strand

Ein Kleinkind sollte auf keinen unbeaufsichtigt in Wassernähe spielen. Das Meer kann gefährliche Strömungen aufweisen, große Wellen, die unerwartet kommen, können Kinder schnell umwerfen. Zum ertrinken reicht manchmal schon eine Pfütze. Selbst Kinder mit entsprechendem Schwimmtraining, ein Seepferdchenabzeichen reicht da nicht aus, sollten ohne Schwimmweste oder Schwimmflügel nicht ins Wasser. Kinder, die gar nicht schwimmen können, halten sich am sichersten in einem fußflachen, vorgelagerten Pool auf, oder die Eltern stellen ein aufblasbares Becken in einiger Entfernung zum Meer auf, das mit Wasser gefüllt werden kann. Zu guter Letzt dürfen natürlich die Strandspielzeuge nicht vergessen werden. Da Kleinkinder den Strand nicht zur Erholung, oder zum lesen besuchen, kann schnell Langeweile aufkommen. Das Mindeste, was man dagegen im Gepäck haben sollte, ist ein Eimer und eine Schippe. Dies und viele weitere tolle Ideen findet man auf walzkidzz.de. Auch eine Popup-Strandmuschel, worin auch mal ein Nickerchen gehalten werden kann, ist eine gute Idee. Gerade für einen Strandurlaub mit Baby macht eine Strandmuschel Sinn, da man so jederzeit gewährleisten kann, dass ein schattiges Plätzchen vorhanden ist.