strände guide

Sicher reisen – Airlines im Test

David Blackwell. CC BY-ND 2.0

Jedes Jahr starten und landen rund 40 Millionen Flugzeuge, das ergibt ein Passagieraufkommen von etwa 2,8 Milliarden Reisenden. 2012 wurden davon weltweit lediglich 44 Flugzeuge bei einem Absturz als Totalverlust verzeichnet, „nur“ knapp 500 Passagiere kamen dabei ums Leben. Daher ist und bleibt diese Art von Reisen die sicherste: dagegen gab es allein auf Deutschlands Straßen in demselben Zeitraum 3600 Todesopfer bei einem Fahrzeugaufkommen von 43 Millionen.

Airlines auf deutschen Flughäfen

Nicht alle Fluggesellschaften entsprechen den hohen Sicherheitsstandards und dürfen in Deutschland landen oder starten. Global werden die erforderlichen Sicherheitsansprüche jedoch immer häufiger umgesetzt. Da sind erst einmal die verbesserten Flugzeuge, sprich Material und Technik, die Luftraumüberwachung und die erforderliche Ausbildung von kompetentem Fachpersonal. Auch wird die staatliche und unabhängige Überwachung kontinuierlich verbessert. Schwere Unglücke, wie etwa der Absturz der Air France Maschine im Jahr 2009, sind die große Ausnahme. Eine namhafte Airline wird immer seltener in tödliche Abstürze oder Totalverluste verwickelt werden. Wenn eine Airline sich nicht um geltende Sicherheitsbestimmungen kümmert, steigt die Unfallwahrscheinlichkeit und das Reisen wird zum Risiko. Dank einer flächendeckenden Überwachung würde eine solche Airline jedoch keine Landeerlaubnis auf deutschen Flughäfen bekommen.

Reisen wird immer sicherer

Bei dem enormen Passagieraufkommen steht immer die Sicherheit des Reisenden an erster Stelle. Oftmals wird Unmut laut, wenn die Schlange am Sicherheitscheck wieder mal nicht voran zu gehen scheint. Jedoch gehört auch dieser Check zu den Sicherheitsstandards, die auf den deutschen Flughäfen hoch gehalten werden. Nicht zuletzt durch solche Maßnahmen ist das Fliegen der sicherste Weg von A nach B. Bei den Top 10 der sichersten Airlines steht die finnische Gesellschaft Finnair an erster Stelle (Untersuchung des Unfallbüros JACDEC). Hier wurden während der letzten dreißig Jahre keine Abstürze, keine gravierenden Zwischenfälle oder Beinahe-Unglücke gemeldet. Bei diesen Rankings zählen allerdings nur kommerzielle Passagierflüge, Trainingsflüge oder reine Frachtflüge finden dabei keine Beachtung. Lufthansa steht dabei auf Platz 11. Die Airlines, die am unsichersten eingestuft werden, sind überwiegend auf dem amerikanischen Kontinent angesiedelt, sowie in China. Sie sind meist lokale Gesellschaften mit kleineren Maschinen. Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen möchte, fliegt mit einer der sichersten Airlines und spart an anderer Stelle. Schön sparen kann man zB, indem man nach Expedia Gutscheinen auf Woxikon.de Ausschau hält.

Urlaub im Zeitalter der Globalisierung

Ein Großteil der kommerziellen Passagierflüge sind Urlaubsflüge und kaum ein Reisender macht sich Gedanken über den gewaltigen Aufwand, der hinter einem einzigen Flug in den sonnigen Urlaubsort steckt. Hunderte von Händen waren nötig, dieses Flugzeug zu konstruieren, zu bauen, zu warten, zu reinigen und zu überprüfen. Bei einem Langstreckenflug verbraucht ein Flugzeug etwa 3-4 Liter an realem Kraftstoff pro 100 Kilometer und pro Passagier. Bei einem Kurzstreckenflug verdoppelt sich die Menge. Dabei verbraucht das Flugzeug weniger als ein durchschnittliches Auto. Außerdem kommt man auch wesentlich schneller ans Ziel und es ist sehr viel sicherer. Die Einsparung wertvoller Urlaubszeit ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Reiseart. Wo früher das Reisen an die Nordsee das Nonplusultra der High Society war, ist eine Reise auf die Malediven heute auch für Geringverdiener schon machbar. Vergessen sollte man allerdings nicht, dass Urlaub an’s Mittelmeer oder in die Karibik trotz sparsamem pro Kopf Verbrauch an Treibstoff, immer noch sehr viel umweltschädlicher ist, als ein Urlaub in Deutschland. Wer mit dem Flugzeug verreisen möchte ohne zur Klimaerwärmung beizutragen, hat allerdings die Möglichkeit, seinen Flug bei atmosfair.de gegen eine entsprechende Spende zu neutralisieren.