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Sardinien: die unbekannte Schönheit im Mittelmeer

Die Region rund um das Mittelmeer ist bei vielen deutschen Urlaubern zwar sehr beliebt, doch steht Sardinien nicht unbedingt auf den vordersten Plätzen der Top-Reisedestinationen. Obwohl sich viele traumhafte Ferienunterkünfte auf Sardinien befinden, wie zum Beispiel die Ferienanlage Baia Blu La Tortuga, gilt die Insel noch immer als Geheimtipp. Sie ist längst nicht so frequentiert wie Mallorca, die Küstenstreifen Spaniens oder Metropolen wie Rom und Barcelona. Doch wer einmal seinen Urlaub auf Sardinien verbracht hat, wird von dessen atemberaubender Schönheit begeistert sein und die Insel mit guten Gewissen an Freunde und Bekannte empfehlen.

Die Anreise nach Sardinien

Sardinien ist eine Insel westlich von Italien und ist politisch als eine autonome Region zu verstehen. Urlauber können in rund zwei Stunden von Deutschland aus direkt nach Sardinien fliegen, wobei sie die Wahl zwischen den drei Flughäfen Cagliari, Olbia und Alghero haben. Da einige Billigfluglinien wie Germanwings diese Route anbieten, sind die Kosten für einen Flug auch relativ moderat. Innerhalb Sardiniens können Urlauber dann auf das gut ausgebaute Busnetz zurückreifen, oder die Insel per Mietwagen erkunden. Pauschalreisende werden ohnehin vom Flughafen abgeholt und mit meist klimatisierten Bussen zum Hotel gebracht. Alternativ ist es aufgrund der vorhandenen Fährverbindungen von und nach Norditalien auch möglich mit dem eigenen PKW anzureisen.

Atemberaubende Strände auf Sardinien

Im Sommer präsentiert sich die Insel von ihrer besten Seite. Die kilometerlangen weißen Sandstrände Sardiniens sowie eine lockere und offene Lebensart der Einheimischen vermitteln den Eindruck eines tropischen Paradieses. Insbesondere in den Monaten Juni bis September finden Strandurlauber hier ihr persönliches Mekka. In dieser Zeit pegeln sich die Temperaturen bei 25°C bis 30°C ein und die Niederschlagsmenge ist die geringste des gesamten Jahres. Die Küstenlänge Sardiniens erstreckt sich auf nahezu 2000 Kilometern, von denen der größte Teil für Urlaubsausflüge genutzt werden kann. Reisende, die direkt in Strandnähe wohnen möchten, haben auf Sardinien kein Problem eine Unterkunft zu finden. Vom Meeresrauschen geweckt, kann dann der perfekte Strandtag allein oder mit der Familie genossen werden.

Weitere Unternehmungsmöglichkeiten auf Sardinien

Tage voller Nichtstun am Strand können zwar sehr erholsam sein und machen insbesondere auch den Kindern viel Spaß, doch gibt es auf Sardinien weitaus mehr zu entdecken und zu erleben. Wer Abwechslung sucht, kann eine Reihe von Ausflügen in die Natur unternehmen, sich historisch bilden oder kulinarisch verköstigen lassen. So werden beispielsweise Motorrad- und Mountainbiketouren angeboten. Aufgrund der wunderschönen Natur und des Artenreichtums innerhalb der Tierwelt bieten sich Wanderungen und Spaziergänge an. Die gesamte Insel Sardinien ist als Naturreservat zu sehen. So soll der ursprüngliche Zustand der Insel erhalten bleiben und die Arten geschützt werden. Es leben hier beispielsweise verschiedene Salamander, Schildkröten, Geckos, Flamingos und Nattern. Zahlreiche Flüsse sorgen für gute Bewässerung und lassen die Insel in einem schönen grün erleuchten.

Sardinien KircheWer sich nicht auf dem Festland aufhalten möchte, kann Schnorcheln, Tauchen oder Segeln. Für Kunst- und Kulturinteressierte bietet es sich insbesondere an, die außergewöhnlichen Kirchen Sardiniens im Romanischen oder Byzantinischen Stil zu besuchen. Weinliebhaber können den Inseleigenen Wein kosten. Hier steht sowohl Rot- als auch Weißwein zur Verfügung. Das Essen ist typisch mediterran. Bekannt sind Fladenbrot, Schafskäse, Nudeln, Gnocci, die alle ihre eigene, spezielle sardische Note haben.