strände guide

Ohne Sonnenbrand am Strand

Juan Antonio Capó CC BY 2.0

Wer kennt sie nicht – die Freude darüber, nach langem Warten endlich in den Sommerurlaub zu fahren, wo Sonne und Strand nur auf einen warten? Viel zu schnell vergisst man dabei, dass die Sonne auch ihre „Schattenseiten“ hat. Sonnenbrände sind nicht nur schmerzhaft, sondern steigern das Risiko für Hautkrebs insbesondere bei Kindern und Jugendlichen immens. Dabei kann der Schutz vor zu viel UV-Strahlung manchmal so einfach sein!

Klein aber fein

Egal an welchem Strand man sich befindet, Sonnenbrille und Kopfbedeckungen wie zum Beispiel breitkrempige Hüte kommen niemals aus der Mode. Das eine schützt die Augen vor zu viel Licht, das andere bewahrt die empfindliche Kopfhaut vor Überhitzung und beugt somit auch einem Sonnenstich vor. Der große Vorteil: Es ist für jeden Typ etwas dabei und sieht auch noch gut aus. Bei Sonnenbrillen sollte man allerdings gerade in Touristenregionen darauf achten, dass die Gläser tatsächlich vor UV-Strahlung schützen.

Raus aus der Sonne

Der klassische Weg, sich vor zu viel Sonne zu schützen, führt in den Schatten. Stundenlanges Sonnen beschleunigt nicht nur die Rötung sondern auch Alterungsprozesse in der Haut. Historisch bewährte Methoden wie Sonnenschirme und Sonnensegel sind überall verbreitet. Touristisch gut besuchte Strände bieten in der Regel Strandkörbe an, man ist aber keineswegs darauf angewiesen. An Stränden mit sehr feinem Sand kann eine Strandmuschel als Windschutz und Schattenspender genutzt werden. Sie ist leicht zu transportieren und kostengünstig. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass Sand und Wasser die Sonnenstrahlen reflektieren. Wer empfindliche Haut hat, sollte sich also auch vor indirektem Lichteinfall schützen. Strandkörbe, Sonnenschirme und Strandmuscheln schützen dafür allerdings vor der Hitze besser, als Sonnencreme. Sie sind also besonders an sehr heißen Tagen die ideale Lösung. Nur in einigen fernen Ländern, sollte auf die dortigen Gepflogenheiten Rücksicht genommen werden. Strandkorb, Sonnenschirm  oder Strandmuschel können an einem karibischen Traumstrand schnell deplaziert wirken, da dadurch die Natürlichkeit und Weite des Strandbildes eingeschränkt wird.

Und wenn man doch in die Sonne möchte?

Die wohl effektivste Antwort: wasserfeste Sonnencreme! Das Angebot reicht von einfacher Creme zum benutzerfreundlichen Spray, von Lichtschutzfaktor fünf bis fünfzig. Am besten lässt man sich hier entsprechend seines Hauttyps in einer Apotheke beraten. Sonnencreme bietet viele Vorteile: Sie ist leicht zu transportieren, schnell aufgetragen, stört keinen anderen und spendet Feuchtigkeit. So genießt die Haut den Urlaub gleich mit.